Hintergründe
Seit dem Jahr 2000 richtet das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit der Initiative Wissenschaft im Dialog und zahlreichen Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur die Wissenschaftsjahre aus.
Die Wissenschaftsjahre sind eine Plattform für die Vermittlung von Wissenschaft und Forschung. Sie widmen sich wechselnden wissenschaftlichen Disziplinen oder Themen und werden von unterschiedlichen institutionellen Partnern und Wirtschaftsunternehmen getragen. Den Anfang machte 2000 das Jahr der Physik. Es folgten die Lebenswissenschaften 2001, die Geowissenschaften 2002, die Chemie 2003 und das Jahr der Technik 2004. Mit dem Einsteinjahr wurde 2005 erstmals ein interdisziplinärer Ansatz gewählt. Danach standen für drei Jahre wieder wissenschaftliche Disziplinen im Fokus. 2006 war es die Informatik, 2007 die Geisteswissenschaften und 2008 die Mathematik. Zum zehnten Jubiläum der Wissenschaftsjahre 2009 stellte die „Forschungsexpedition Deutschland“ den Pioniergeist der Forschung in den Mittelpunkt und lud die Bürgerinnen und Bürger zu einer Entdeckungsreise durch die deutsche Wissenschaftslandschaft ein. Das Wissenschaftsjahr 2010 – Die Zukunft der Energie beschäftigt sich mit der Bedeutung von Wissenschaft und Forschung für eine sichere, wirtschaftliche und umweltschonende Energieversorgung.
Die zahlreichen Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Politik machen Wissenschaft und Forschung in jedem Wissenschaftsjahr mit unterschiedlichen Veranstaltungsformaten erlebbar. Veranstaltet werden zum Beispiel Ausstellungen, Festivals, Vorträge, Lesungen, Workshops und Wettbewerbe.
Mit dem in die Wissenschaftsjahre integrierten Wettbewerb für Studierende möchte das BMBF den direkten Dialog zwischen Hochschulen und der Öffentlichkeit zusätzlich stärken. Der Fokus wird dabei auf eine junge Zielgruppe gelegt. Über die Förderung von kreativen Projektideen, die sich gezielt an Kinder und Jugendliche richten, sollen schon frühzeitig die Weichen für einen reflektierten und offenen Umgang mit Wissenschaft gestellt werden.
Mit den Preisgeldern werden originelle Vermittlungsansätze prämiert und deren Umsetzung ermöglicht. Insbesondere geht es darum, dass Wissenschaft und Forschung in einen direkten Austausch mit jungen Menschen treten.


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